Finanzsystemcrash einmal anders – es geht auch ohne Bankpleiten


Unter Volldampf

„Wat is’n Dampfmaschin‘?“ Erinnern Sie sich an diese Worte? Von wem sie gesprochen wurden? Sie stammen aus dem deutschen Film „Die Feuerzangenbowle“ mit Heinz Rühmann (als Schöhöler „Pfeiffer“ mit drei „f“) in der Hauptrolle. Die hier gern zitierten Worte stammen von Paul Henckels alias Professor Bömmel.

„Wat is’n Finanzcrash – Wat is’n Börsenkrach?“

Alle reden schon seit langem davon, daß die Preise von Geldanlagen ins Bodenlose fallen sollen, aber wie kann so ein Finanzcrash vonstatten gehen? Wobei die meisten Menschen mit Geldanlagen Aktien verbinden, von denen sie sowieso wenig Ahnung haben und damit meinen, daß Thema ginge spur- und kratzerlos an ihnen vorüber. Außerhalb des Wahrnehmungsbereichs gibt es noch festverzinsliche Papiere aller Art. Obwohl jede Lebensversicherungspolice in diese Papiere investiert ist, kümmert das die meisten trotz Null-Zins-Niveau und ebenso hoher Performance nicht. Man mag meinen, festverzinsliche Papiere wären gegen Crashs immun, weil es einen Crash am Rentenmarkt schon lange nicht mehr gegeben hat. Und Immobilien sind ein besonderes, eigenes Thema. Die haben ihren eigenen Crash. Was hat das beispielsweise mit einem Börsenkrach am Aktienmarkt zu tun?

Heutzutage hat das alles miteinander zu tun

Heutzutage ist alles miteinander verbunden, vernetzt, verlinkt und „verglobalisiert“ und alles ist preismäßg im Gleichlauf nach oben geprescht. Jetzt sind die Preise und Notierungen oben. Der Himmel ist erreicht.

Die Lust vor dem Crash

Den Crash, den Krach, den sich die Leute vorstellen und den sie durch Vergleiche her kennen ist ein Krach, bei dem die Preise einfach zurückgehen. Eine längst überfällige Korrektur sozusagen (das war zu erwarten), vielleicht auch ein massiver Rückgang, aber das wäre kein Wunder bei den vorherigen Preissteigerungen. Die Luft und die Übertreibungen wären dann raus aus den Kursen. Aussteigen könne man im Fall der Fälle immer noch und bis jetzt ist nichts passiert. Warum nicht noch weitere Kurssteigungen abwarten und mitnehmen? Vielleicht geht’s nach dem Himmel noch weiter?

Vom Versuch, die Massen zu verstehen

Was diese Denkweise angeht habe ich lange gebraucht, bis ich sie einigermaßen verstanden habe. Die Michels denken wirklich so und so richtig verstanden habe ich das erst, als mir mein Vater in dieser „Gedankenstruktur“ antwortete. „Was meinst Du, Vater, willst Du Dir nicht ein paar Vorräte zulegen? Da draußen ändert sich bald viel“, meinte ich. Als Antwort kam: „Nein, das ist nicht nötig, wenn etwas passiert kann ich immer noch reagieren und etwas tun! Das sehe ich vorher noch im Fernsehen oder lese es in der Zeitung“. Ich schlußfolgerte, es wird erst etwas getan und er wird aktiv, wenn der Fall der Fälle eintritt. Dann hat die große Masse die gleiche Idee, aber die Masse schwimmt immer mit dem Strom. Das machen tote Fische auch. Eine der dümmsten Antworten, ebenfalls aus der näheren Verwandtschaft zu diesem Thema war: „Was soll die Aufregung? Wenn es mir schlecht geht, geht es Millionen da draußen auch schlecht!“ Tja, das stimmt im ersten Moment, aber die Millionen da draußen sind nicht so lahmarschig und träge wie Du, mein lieber Verwandter. Die hauen auch mal zu, wenn es ihnen schlecht geht. Oder machen sogar Schlimmeres. Und spätestens dann, wenn Dir das Bier im Lager ausgeht, denkst auch Du um.

Den nächsten Crash sehe ich als den Ultimativen an

Dann kommt nichts mehr. Dann löst sich das System auf. Es gibt genügend Hinweise darauf. Der für mich wichtigste Hinweis ist der, daß man mittlerweile massiv eingreift und notwendige Korrekturen (die durchaus in einen „normalen“ Crash übergehen könnten) nicht zuläßt. Darum verharren die Märkte und Kurse auf hohen Niveaus. Mir persönlich wird da schon zu lange auf Zeit gespielt. Man zögert etwas hinaus und die aktuelle Langeweile an den Märkten ist selbst für den hartgesottensten Beobachter nicht auszuhalten.

Der „normale Crash“ setzt liquide, handelbare Märkte voraus

Der Zugang zum Markt wird heutzutage als selbstverständlich erachtet und im Online-Zeitalter gibt es viele Möglichkeiten „real-time“ (sprich echt-zeit) dabei zu sein und handeln zu können. Willkommen in der virtuellen Realität des globalen Online-Trading. Im Vornherein muß man einiges tun um daran teilzunehmen zu können. Die Mühen sind es für den Investor oder Spielsüchtigen allemal wert. Wer über den PC oder das Smartphone Börsenprodukte aller Art echt-zeit handeln kann, schwebt diesbezüglich auf Wolke 7 oder in einer anderen Welt. Wer plötzlich Millionenvolumen handelt und die Einsätze hebelt, nur um aus der dritten oder vierten Nachkommastelle einen Profit zu erzielen, hebt unweigerlich ab.

Die Handelsplattformen führen die interessierten Parteien zusammen

Handel entsteht, was der eine aus vielfältigen Gründen loshaben will, kauft ein anderer zum größten Teil aus den genau gegenteiligen Gründen auf. In den letzten Jahren sind neue Investoren mit unbegrenztem Geldzugang und Geldschöpfungsmöglichkeiten wie Zentralbanken hinzugekommen, die kaufen zu aktuellen Höchstpreisen alles auf was cleverne Investoren loshaben wollen. Da die Kurse in den letzten Monaten und Jahren wirklich auf höchste Niveaus gestiegen sind, kann man durchaus behaupten, daß zu teuersten bzw. höchsten Preisen übernommen und umgeschichtet wird.

Wenn die Käufer fehlen und die Preise nachgeben

Die beteiligten Parteien hat man daran gewohnt, daß dieser Austausch funktioniert. Wer kann sich schon vorstellen, daß er seine Papiere gar nicht verkaufen kann? Weil es beispielsweise keine Gegenpartei mehr gibt? Die Handelsplattform wäre funktionsfähig, nur die Käufer fehlen. Besser gesagt die Abnehmerseite will nicht abnehmen. Natürlich könnte es einen Käufer geben, gar keine Frage, alles ist nur eine Frage des Preises. Alles ist verhandelbar und die Entscheidungszeit kann furchtbar kurz sein. Im Preis nachzugeben kann für einen Verkäufer durchaus schmerzhaft werden, gerade dann, wenn die Preise aufgrund der Situation schnell und stark nachgeben.

So sitzen die privaten Zocker da…

…ausgerüstet mit einem oder mehreren PCs oder Laptops oder gar einer professionellen Tradingstation, vertrauend auf Chartprogramme der Anbieter (die meines Erachtens keinen Cent wert sind), zugeschüttet mit Schlagzeilen-Nachrichten im Sekundentakt, den Blick stets auf die roten und grünen Zahlen gerichtet und fixiert. Derweilen löst sich das Nervensystem im dauernd angespannten Zustand in Luft auf und das Geld meist auch. Trotzdem, ein Mausklick genügt und man kauft auf den Punkt gebracht ein virtuelles Produkt, von dem man sich erhofft, daß es im Preis steigt. Erkennen Sie, was das größtenteils für ein Schwachsinn ist? Das hat keinen realwirtschaftlichen Hintergrund. Man handelt Schweinebäuche, die es nicht gibt. Davon wird keiner satt. Die Händler erschaffen größtenteils nichts und die Finanzmarktproduktcreateure sowieso nichts. Da hat das Luftgeld der Zentralbankgelderzeuger mehr Substanz als die Innovationen der Schöpfer von Finanzproduktideen.

Die Profis und ihre Tickets

Die Profis sind anders aufgestellt und organisiert als die private Ein-Mann-Show. Jeder Trade erzeugt ein Ticket und das Ticket ist die Grundlage für mehr. Tickets wollen in hauseigenen Systemen verbucht werden, in einer Fondsgesellschaft macht das üblicherweise die Fondsbuchhaltung. Man kann sich in vielen spezifischen Details verlieren, aber dieses Ticket, diese Handelsbestätigung mit den vielen Details ist die Grundlage für alle folgenden Vorgänge innerhalb des Geldhauses. Ohne Ticket, ohne Handelsbestätigung läuft gar nichts. Das Handels-Ticket ist der Beweis für die Funktionsfähigkeit des Handels und des Systems.

Die systemischen Macher der virtuellen Handelsrealität

Wer das System stürzen will, muß an die Infrastruktur des Systems ran. Dazu zählt (über Umwegen) die Ticketerzeugung. Ein mächtiger globaler Ticketerzeuger (ob er immer noch der Mächtigste ist vermag ich nicht zu sagen) ist die Firma BLOOMBERG L.P.. Diese Ticket-Funktion (ich sage es aus eigener Erfahrung) ist simpel und grandios. Die Geld-Handels-Welt wäre ohne BLOOMBERG nicht vorstellbar. Die Firma mit Sitz in New York IST schlichtweg DER MARKT und seit der Gründung im Jahr 1981 macht sie den Markt. Der amerikanischen Zentralbank FED ist das gerade Recht. BLOOMBERG ist Macher der virtuellen Handelsrealität. Wo die Firma den Markt nicht direkt mit aktuellen Handelsnotierungen und Quotierungen darstellt, wirkt sie in vielfältiger Weise marktunterstützend. Das Nachrichten- und Kommunikationssystem ist exzellent und effizient. Wer registriert oder angemeldet ist, kann global jederzeit und in Echt-Zeit erreicht werden. Viele Firmen im Geldbusiness sind abhängig von der Kursversorgung mit Bewertungskursen aller Arten von Wertpapieren, Derivaten und sonstigem bewertungsfähigen Material, welches man in den Büchern hat (und teilweise selbst schwer bewerten kann). Wenn BLOOMBERG ausfällt, bricht global die Bewertung und damit die Kursversorgung für viele abhängige Geldsystembetreiber zusammen. Ein Ausfall von Bloomberg sollte weltweit verheerende Folgen erzeugen.

Kein Handel, keine Tickets, kein Geldausgleich, keine Wertpapierverbuchung = Stillstand oder Tod

Natürlich gibt es noch andere Ticketerzeuger, damit meine ich die Börsen selbst. Wenn der Handel nicht mehr stattfinden kann, ist das System innerhalb kurzer Zeit tot. Kein Handel, keine Tickets, kein Geldausgleich, keine Wertpapierverbuchung. Nicht zu vergessen die Clearing-Stellen. Das sind die Häuser, die die gehandelten Wertpapiere verbuchen. Im Hintergrund finden für jedes Wertpapiergeschäft Transaktionen von einer Lagerstelle zu einer anderen Lagerstelle statt und ebenso der Geldausgleich. Wenn eine Clearing-Stelle (wie EUROCLEAR –  Wertpapierumsatz von 500 Billionen EUR jährlich) ausgeschaltet wird, hat das ebenfalls enorme katastrophale Auswirkungen auf den Handel und die Funktionsfähigkeit im System. Auch das Thema Collateral Management – Verwaltung von hinterlegten Sicherheiten – möchte ich kurz noch anführen. Das sind elementare Dienstleistungen, die hier von Gesellschaften erbracht werden, die der Öffentlichkeit weitgehend unbekannt sind.

Alles starrt auf Kurse und die Menschheit wird mit Kursen „zugedröhnt“

Bedenken Sie, wo, wann und wie oft Sie selbst jeden Tag mit Kursnotierungen von den internationalen Finanzmärkten in Berührung kommen? Kein Nachrichtenportal, daß nicht kurz über Börsenkurse informiert. Kein Radio, das nicht stündlich nach den Nachrichten die EUR/USD-Notierung in den Äther bläst. Vom manipulativen Börsen-TV will ich gar nicht sprechen. Was passiert, wenn diese dauernde und permanente Reiz- und Informationsüberflutung wegfällt? Was passiert, wenn auf dem Börsenticker „Markets closed for unknown time“ steht? Das hält kein Investor lange durch. Weder der Privatinvestor noch der Profi. Es wäre fatal, die Märkte produzieren keine Kurse mehr für die „Kurssüchtigen“.

Die gegenseitige Abhängigkeit sollte rießengroß sein

Gerade was das Bewertungsthema angeht. Ein großer Player wie BLOOMBERG liefert (Kurs-)Daten, wird aber auch beliefert. Die kleinen Datenlieferanten mögen von der Firmengröße her unbedeutend sein. Mit BLOOMBERG aber können sie enorm wichtig für das ganze System werden.

Ein Systemcrash kann aus einer völlig anderen Richtung kommen

Lassen Sie mich kurz etwas ausholen: wenn eine große, markt- und informationsbeherrschende Einheit der Geldsystembetreiber ausfällt, also eine systemische Einheit, bricht alles innerhalb kurzer Zeit zusammen. Das System erhält einen Liquiditäts-Schock und die Anleger einen massiven Psycho-Schock. Es muß keine systemrelevante Bank mehr pleite gehen so wie Lehman Brothers im Jahr 2008 und das System nah an den Abgrund bringen. Es geht auch anders.

Ein Crash läßt weiter auf sich warten und das hat seinen Grund

Viele Umstände fügen sich optimal in ein finales Szenario ein und dann wird das System beendet. Wer dann noch drin ist mit seinen Geldanlagen kommt nicht mehr raus. Es genügt eben nicht „zu warten und dann zu handeln“. Es sind mehrere ineinander verschachtelte Gefängnisse. Sollten Sie aus dem WERTPAPIER-Gefängnis durch einen Verkauf Ihrer „WERT“(???)-Papiere noch herauskommen, müssen Sie das Geld noch aus dem KONTOGELD-Gefängnis herausziehen. Sehr wahrscheinlich wird sich Ihr BARES Geld (falls Sie so schnell waren das Kontogeldgefängnis zu verlassen) auch als Gefängnis erweisen. Das Geldgefängnis lebt von der Austauschfähigkeit (Fungibiliät) von Geld und Ware oder Dienstleistung. Wer selbst für Bargeld nichts mehr erhält und kein anderes werthaltiges Tauschmittel hat (wie „Genußmittel“, die er vorher gegen das Bargeld eingetauscht hat) ist auch zu spät dran.

Die magischen Drei: Stromausfall, Hackerangriff und Terrorattacke

Der Handel mit Wertpapieren erzeugt Wertpapierabrechnungen. Egal für welches Produkt. Wenn diese Abrechnungen nicht mehr erstellt werden können, wird nicht gehandelt werden können. Damit kommen wir zwangsläufigerweise zum Thema „Terror“, denn wer das System ernsthaft treffen will, wird an die Infrastruktur der Börsen herangehen. Dazu müssen vorest keine Bomben zum Einsatz kommen. Ein einfacher Stromausfall genügt. Oder erinnern wir uns an den letzten weltweiten Hackerangriff. Die Bestürzung war groß, welchen Schaden ein Virus (eigentlich eine Ransomware / Schadsoftware) die „Wanna Cry“-Attacke Mitte Mai 2017 angerichtet hatte. Es heißt Krankenhäuser, Behörden, die Deutsche Bahn, Parkhäuser, Telefongesellschaften wie Portugal Telekom oder das US-Logistikunternehmen FedEx wären betroffen gewesen. Aber gerade von den Geldsystembetreibern haben wir nichts gehört, ob „Schäden“ angerichtet wurden oder gar Lösegeldzahlungen erfolgten?

Höchste Sicherheitsanforderungen

Ein Gast im elterlichen Gasthof ist Hermann (Name geändert). Er ist IT-Spezialist in einem Rechenzentrum im östlichen Landkreis München, Spezialgebiet „Bankensoftware“. Ich höre mir gern an, was dort alles passiert, aber ich gebe zu, daß ich von dieser Art IT wenig verstehe. Manchmal ist allerdings etwas dabei und ich staune. Er meint, die Sicherheitsanforderungen in der Banken-IT wären furchterregend hoch. Die Banken würden sich das auch einiges kosten lassen. Sicherheit wäre das Thema Nummer Eins. Allein der einfache Zugriff auf ein Online-Konto bei einer Bank oder Sparkasse unterläge hohen Anforderungen. Treten Unregelmäßigkeiten beim Zugriff auf, würde der Zugriff unbemerkt über eine israelische Firma geleitet und dort geprüft. Die Israelis sind seiner Aussage nach nicht billig, aber das spielt keine Rolle. Die Anforderungen wachsen aber ständig.

Hackerangriffe erfolgen pausenlos

Das auch Banken, Geldhandelsbetreiber, Börsen und alle, die gewerblich Ihr Geld mit Geld verdienen, Ziel von Hackerangriffen werden dürfte jedem Leser von Dan Browns „Diabolus“ bestens bekannt sein. Und der Roman hat schon 19 Jahre auf dem Buckel. Gerade diese Geschichte hat in mir das Bewußtsein erzeugt, daß Hackerangriffe weltweit in jeder Sekunde stattfinden. Nur die Abwehrmaßnahmen sind ebenfalls enorm gut, gerade was, wie im Roman dargestellt, die Angriffe auf Regierungen und Geheimdienste angeht. Meiner Meinung nach war dieser letzte, aufsehenerregende globale Hackerangriff und „Wanna Cry“ nur ein Test. Man wollte die Reaktionen sehen, vielleicht wollten die Macher auch sehen, ob bestimmte Schlupflöcher immer noch existieren und offen sind? Dabei war Wanna Cry nur ein Erpressungstrojaner und kein richtiger Virus. Wanna Cry dürfte ein Vorgeschmack auf etwas anderes gewesen sein.

Drei Dinge sollten genügen um das System zum Einsturz zu bringen

Zuerst ein Hackerangriff, dann ein Stromausfall und ein Terrorangriff auf die Geldsystembetreiber. Die Reihenfolge ist austauschbar. Damit bringt man den Wertpapierhandel zum Erliegen, eine kurze Zeit danach dürfte er tot sein.

Lassen Sie uns ein Extremszenario etwas durchdenken

Immer wieder wird in den Medien ein Atombombenangriff auf New York City angeführt. Die Wall Street und New York, es gibt wohl keinen Börsenplatz auf dieser Welt der wichtiger ist. Fällt die Infrastruktur der Wall Street und New York aus, wird der Rest der Welt diesen Ausfall kaum verkraften können. Ob London übernehmen kann bleibt offen. Dann will der Rest der Welt handeln und raus aus seinen Wertpapieren. Aber was tun, wenn es zu allererst keine Käufer gibt und die Börsenwelt Stück für Stück tranchiert oder vielleicht auch abgeschaltet wird? Möglicherweise kennen Sie den Begriff des „illiquiden Marktes“, das ist ein Markt für Wertpapiere, der existent, aber aufgrund Käufer- oder Verkäuferstreiks ausgetrocknet ist. In der Regel findet man dann „Taxiert“-Kurse, was soviel heißt wie „geschätzt“. Stellen Sie sich vor, die Märkte lösen sich aufgrund einer Kombination aus Stromausfall, Hackerangriff und Terror auf. Selbst der „Illiquide Markt“ ist nicht mehr existent. Bisher hatten wir das noch nicht, aber letztendlich ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein durchschlagender Angriff auf einen oder mehrere Systemgeldbetreiber erfolgt.

Außerhalb zur Disposition stehende, unbekannte, systemische Angriffspunkte

Das Geldbetreibersystem sollte eine Menge Angriffspunkte und –flächen haben. Die bekannten Namen beziehen sich meist auf Institutionen (wie Zentralbanken, Großbanken, Börsenplätze), die unbekannten Namen kennt keiner. Damit wären wir kurz beim Thema Outsourcing/Auslagerung. Wie mache ich dem Kunden in Deutschland verständlich, daß eine Preisberechnung eines Investmentfondsanteils nicht möglich ist, weil die ausgelagerte Einheit in Indien oder Rumänien ausgefallen ist? Ein Hackerangriff wird deshalb global erfolgen, das wird keine lokale Angelegenheit.

Die Globalisierung man anfangs keine schlechte Idee gewesen sein

Jetzt rächt sich die globale Vernetzung und Verlinkung. Wenn zuerst genügend Panik (in Form von Verkaufsdruck) auftaucht, wird das System eh überfordert. Wer in Tokio seine deutschen Bundesanleihen nicht verkaufen kann, wird es dann überall dort probieren, wo ein Handel in diesen Wertpapieren noch möglich ist. Ob das nun in Hongkong, irgendwo in Indien, im Nahen Osten, nirgendwo in Afrika oder zum Schluß an der amerikanischen Westküste geschieht, ist völlig egal. Hauptsache das Geld wäre auf dem Konto. Aber dieser Panikverkäufer wäre nicht allein.

Der nächste Crash wird daher kein normaler Crash werden

Es sollte schnell gehen. Wieso sollte ein Handel überhaupt noch stattfinden? Nehmen wir als aktuellstes Beispiel die Isolierung von Katar durch Saudi-Arabien & Co. Diese Maßnahme geschah so schnell und überraschend, wie ein Zauberer einen weißen Hasen aus seinem Zaubererhut zieht. Selbst ein „Schwarzer Schwan“ fliegt nicht so schnell. Welche „Weißen Hasen“ neben einem Stromausfall, einem Hacker- und/oder Terrorangriff noch aus dem mit Möglichkeiten und Unabwägbarkeiten gefüllten Zaubererhut gezogen werden können, wird interessant werden. Einer dieser Weißen Hasen ist vielleicht eine Geldflutung ungeahnten Ausmaßes, wie ich sie in meinen beiden vorangegangenen Artikeln beschrieben habe (Links hierzu finden Sie am Ende dieses Beitrags). Dann sollte es genügen, mit enormen Beträgen in noch funktionierenden Marktsegmenten an weniger wichtigen Börsenplätzen tätig zu sein und die dortigen Notierungen massiv nach unten zu drücken. Oder die Gold- und Silberpreise nach oben explodieren zu lassen. Man stelle sich vor, der Gold- und Silberhandel an der COMEX in den USA wäre inaktiv oder zerstört und Handelskurse würden dann in Südostasien, beispielsweise in China gemacht. Dann sitzen die Chinesen plötzlich am Drücker.

Wer auf den Investments sitzen bleibt…

Dieser Crash wird dadurch auszeichnen, daß die Investoren auf ihren wertlosen Investments sitzen bleiben. Die „Wertlosigkeit“ muß geistig verarbeitet werden, was aber, wenn sich das „Underlying“, das Geld selbst, auflöst? Wie verarbeitet die Menschheit die Auflösung der „Illusion Geld“? Ein Teil wird durchdrehen, das ist der Teil, der die Auflösung der Gesamtillusion nicht verkraften kann. Wer möglicherweise Werthaltiges wie physisches Gold oder Silber besitzt wird sich an die Situation gewöhnen müssen, den Wert oder Preis selbst festzulegen. Wenn es keine Orientierungsmöglichkeiten gibt, „darf“ man den Wert gezwungenermaßen selbst bestimmen. Die Rückkehr zum alten Tauschhandel wäre reine Form- und Gewöhnungssache.

Viele Szenarien sind daher möglich

Auch einen Stromausfall kann man erzeugen, der dann weitreichende (vielleicht globale) Folgen hat. Sonnenstürme sollen solche Stromausfälle bewerkstelligen können, aber das nur nebenbei. Ich denke, diese drei oder vier Möglichkeiten haben gezeigt, wie verwundbar dieses System ist. Natürlich ist es gut geschützt, aber die Angriffe im Hintergrund halten weiter an. Wenn es gewollt ist, wenn es der große Plan vorsieht, wird sicherlich jemand im Inneren die Weichen stellen oder ein Weißer Hase betritt das Börsenparkett. Selbst „Große Weiße Hasen“ soll es geben. Ein Plan verlangt strategisches Vorgehen, denn ein Ziel muß erreicht werden.

„Wat is’n Dampfmaschin’?“

Das SYSTEM IST die Dampfmaschin‘! Das System steht unter Volldampf. Nicht nur auf der Finanz- oder Börsenebene, sondern auch auf politischer und gesellschaftlicher Ebene. Geregelt Dampf ablassen erscheint unmöglich, daher wird die Dampfmaschin’ in letzter Konsequenz zusammenkrachen. Ein guter Spezl von mir brachte es in einem heutigen Gespräch auf den Punkt. Er sagte „Etwas muß IN AKTION treten!“ Wenn es in Aktion tritt, werden wir es alle spüren. Vor jeder Aktion gibt es eine Ruhephase, sprichwörtlicherweise als „Ruhe vor dem Sturm“ bezeichnet. In der befinden wir uns jetzt.

DER BONDAFFE     10.06.2017

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